Hilfe zur Selbsthilfe

Meinungsverschiedenheiten und Streit gehören zu unserem Alltag dazu wie Zustimmung und Gemeinsamkeiten. Sowohl aus dem Einen als auch aus dem Anderen entwickeln wir Innovation und Kreativität. Wir entwickeln uns mit Herausforderungen weiter.

Wie heißt es so schön: „Aus der Not eine Tugend machen.“

Konflikte beginnen mit Differenzen in der Wahrnehmung, der eigenen Bewertung von Sachverhalten und sie werden zu einem Streit, wenn wir es nicht schaffen diese Differenzen zu klären. Das heißt nicht, dass bei Meinungsverschiedenheiten immer ein Konsens gefunden werden muß, sondern dass wir normalerweise in der Lage sind „andere Sichtweisen“ zu verstehen und sogar eigene Erkenntnisse daraus zu gewinnen.

Wir klären unsere Differenzen zum größten Teil über die Kommunikation, das macht uns zu zivilisierten Menschen, im Gegensatz zu Gewalt und Unterdrückung.

Ist die Kommunikation gestört, kann eine Klärung nicht stattfinden, es kommt zum Streit.

Die frühe Erkenntnis, dass wir nicht mehr mit einander reden können, hilft Schlimmeres zu verhindern. In der Mediation werden Störungen in der Kommunikation beseitigt, das „Miteinander reden“ wieder hergestellt. Konflikte gehören zum täglichen Leben, es liegt an uns, wie wir damit umgehen.

Doch wann ist der richtige Zeitpunkt die Reißleine zu ziehen?

Ratsuchende suchen mit den folgenden Fragen nach Hilfe:

Wie reagiere ich, wenn mein Partner mich anschreit?

Sollte der Partner (die Partnerin) in einem Gespräch laut werden und anfangen zu schreien, sollte man versuchen sein Gegenüber darauf direkt anzusprechen. Wie zum Beispiel mit einer „Bitte“: „bitte schrei mich nicht an, dass macht mir Angst oder das macht mich auch wütend, …, ich glaube nicht, dass wir so zu einer Lösung finden.“
Je nachdem wie weit der Konflikt schon eskaliert ist, kann das helfen die Situation zu beruhigen, falls sich die Situation allerdings aufschaukelt, hilft es nur aus der Situation raus zu gehen und das Gespräch zu vertagen.